Stromversorgung mit Solarcontainern von SunPlate
Mobile Solaranlagen für Festivals und Veranstaltungen
Veranstalter und Event-Dienstleister stehen vor der Aufgabe, temporäre Stromversorgung zuverlässig, wirtschaftlich und emissionsärmer zu gestalten. Häufig eingesetzte Dieselgeneratoren verursachen über Aufbau, Veranstaltung und Abbau hinweg hohe Kraftstoff-, Betriebs- und Logistikkosten. Mobile Solaranlagen können bestehende Container- und Raumsysteme zur Stromerzeugung nutzen, Generatorlaufzeiten reduzieren und die Energieversorgung auf dem Veranstaltungsgelände sinnvoll ergänzen.
Anfrage sendenDie spezifischen Lastprofile und Problemstellungen im Event-Betrieb
Der temporäre Netzbetrieb auf einem Festivalgelände unterscheidet sich fundamental von permanenten Industrieanwendungen.
Ineffiziente Teillastbereiche in den Aufbau- und Ruhephasen
Ein typisches Festival benötigt bereits während des Aufbaus eine zuverlässige Stromversorgung. Auch in den nächtlichen Ruhephasen müssen beispielsweise Produktionsbüros, IT-Systeme und logistische Einrichtungen weiter versorgt werden. Dafür kommen häufig mehrere kleinere Generatoren mit etwa 20 oder 30 kVA zum Einsatz, die über längere Zeit mit geringer Auslastung laufen. In diesem Betriebsbereich steigt der Kraftstoffverbrauch im Verhältnis zur tatsächlich genutzten Energie, während gleichzeitig zusätzliche Kosten für Betrieb, Wartung und Betankung entstehen.
Akustische und ökologische Störfaktoren in sensiblen Zonen
In Bereichen wie dem Backstage-Areal, den Produktionsbüros der Veranstaltungsleitung, den Künstlergarderoben (Artist Village) oder auf VIP- und Glamping-Campingplätzen ist die permanente Lärm- und Geruchsbelästigung durch fossile Aggregate ein erheblicher Störfaktor. Technische Leiter müssen Generatoren oft weit entfernt positionieren, was wiederum hunderte Meter zusätzliche, kostenintensive Kabelwege und erhebliche Übertragungsverluste nach sich zieht.
Dynamische Logistik und extrem enge Zeitfenster
Während des Festivalaufbaus verändern sich Standorte, Verbraucher und Leistungsanforderungen häufig. Eine flexible Energieversorgung muss sich diesen Abläufen anpassen können. Da Produktions-, Büro- und Lagercontainer ohnehin auf vielen Veranstaltungsgeländen eingesetzt werden, nutzt SunPlate deren freie Dachflächen zur Stromerzeugung. Dadurch wird keine zusätzliche Stellfläche am Boden benötigt, und die Energieerzeugung kann direkt dort eingebunden werden, wo der Strom gebraucht wird. Wird ein Container versetzt, lässt sich auch die SunPlate-Einheit an anderer Stelle erneut einsetzen.
Das SunPlate Produktportfolio
Effiziente Energieerzeugung auf Produktionscontainern
Die Systemlösung von SunPlate setzt genau dort an, wo die logistische Basis jedes Festivals liegt: bei den temporären Raumsystemen. Produktionsbüros, Akkreditierungsstellen, Kassenbereiche und Crew-Unterkünfte bestehen standardmäßig aus 20-Fuß-ISO-Containern.
Intelligente Sektorenkopplung und Lastmanagement auf dem Festivalgelände
Erst durch das Zusammenspiel von Erzeugung, intelligenter Kopplung und robuster Speicherung wird ein mobiles Solarsystem den harten Anforderungen der Veranstaltungsbranche gerecht.

PowerHub
Koppelung zu leistungsstarken Event-Mikrogrids
Wenn ganze Reihen von Produktionscontainern oder Verpflegungsständen zentral versorgt werden müssen, bündelt der PowerHub die Leistung. Über einfache Plug-and-Play-Verbindungen (CEE 32A) schließt er bis zu zehn SunPlate-Module im Teambetrieb zusammen. Das System bündelt die Solarenergie zu einem stabilen Verbundnetz von bis zu 22 kW. Dies ermöglicht es, ein komplettes logistisches Sub-Zentrum des Festivals über eine einzige, zentrale Schnittstelle mit grünem Strom zu versorgen.

StorageUnit
"Silent Power" für die Nacht- und Setup-Phasen
Die Kombination aus Container und StorageUnit schafft zusätzliche Lagerfläche, ohne weitere Stellplätze auf dem Festivalgelände zu belegen. Auf eingeschossigen Containeranlagen können Materialien und Equipment mit einem Gesamtgewicht von bis zu fünf Tonnen auf dem Dach gelagert werden.
Gerade bei Festivals, bei denen Produktionsflächen, Zufahrten und Verkehrswege begrenzt sind, hilft die StorageUnit dabei, vorhandene Flächen besser zu nutzen. Veranstalter müssen sich dadurch nicht zwischen dringend benötigten Containern und zusätzlichem Lagerraum entscheiden. Beides lässt sich am selben Standort miteinander verbinden.

Charge
Zentrale Ladestation für die Event-Logistik
Auf Großveranstaltungen bewegen sich dutzende Crew-Mitglieder mit Golfcarts, Quads und E-Bikes. Zudem müssen hunderte Funkgeräte kontinuierlich geladen werden. Die Einheit SunPlate Charge integriert witterungsgeschützte Ladepunkte direkt in das Containersystem. Die Produktionsflotte lädt somit direkt auf der Veranstaltung reinen, vor Ort erzeugten Solarstrom, anstatt das primäre Licht- und Tonnetz der Bühnen zu belasten.
Transparente Nachhaltigkeitsnachweise für Veranstalter und Sponsoren
Großveranstaltungen stehen unter intensiver Beobachtung durch Behörden und die Öffentlichkeit. Der Nachweis realer CO2-Einsparungen ist mittlerweile eine harte Währung bei der Vergabe von Lizenzen und Sponsorengeldern.

Energy Guard
Energieflüsse im Festivalbetrieb im Blick
Der EnergyGuard macht Erzeugung und Verbrauch innerhalb des eingesetzten Energiesystems sichtbar. Veranstalter können dadurch nachvollziehen, welche Bereiche wie viel Strom benötigen und wann unnötig hohe Verbräuche entstehen.
So lässt sich beispielsweise prüfen, ob ein Backstage-Bereich, Produktionsbüros oder andere kleinere Verbrauchsbereiche zeitweise ohne eigenes Aggregat betrieben werden können. Die Daten helfen dabei, die Energieversorgung gezielter zu steuern, Generatorlaufzeiten zu reduzieren und den tatsächlichen Strombedarf für künftige Veranstaltungen besser zu planen.
Wirtschaftliches Einsparpotenzial über mehrere Event-Saisons
Da Festivals saisonale Veranstaltungen sind, bemisst sich die Wirtschaftlichkeit des Systems über die Einsatztage pro Jahr. Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht das Einsparpotenzial eines Setups aus fünf Erzeugungsmodulen im typischen saisonalen Verlauf (angenommene 40 Einsatztage pro Jahr für Auf-, Ab- und Durchführung mehrerer Events, basierend auf aggregierten Diesel- und Mietkosten):
